Für viele Anwendungen war es bisher gängig, jeweils einen eigenen Hardware-Server zu installieren. Die Folge daraus war, dass die einzelnen Server teilweise nur bis zu 20 % ausgelastet waren. Dadurch blieb sehr viel an Kapazität ungenutzt. Virtuelle Server sind inzwischen auf dem Vormarsch, denn sie ermöglichen eine deutlich effektivere Auslastung des Hardware-Servers. Das spart natürlich an Kosten, da die Anschaffungskosten für die Server geringer ausfallen. Außerdem ist der Stromverbrauch geringer, da man weniger physische Server braucht.

Was hat es mit dieser sogenannten „Virtualisierung“ auf sich? Virtualisierung von Betriebssystemen bedeutet: man betreibt mehrere Betriebssysteme gleichzeitig auf einer physischen Hardware. Dadurch kann man sich natürlich erheblich an Platz sparen aufgrund der geringeren Anzahl an benötigten Hardware-Geräten.

Die Virtualisierung kommt in der IT vor allem in drei Bereichen zum Einsatz: in der Netzwerk-, Storage- und in der Server-Virtualisierung.

Bei der Netzwerk-Virtualisierung kombiniert man in einem Netzwerk verfügbare Ressourcen. Man unterteilt dabei die verfügbare Bandbreite in Kanäle, auch Channels genannt.

Storage-Virtualisierung wiederum nennt man die virtuelle Vereinigung von physischem Speicherplatz, der auf unterschiedliche Storage-Geräte im Netzwerk verteilt wird.

Server-Virtualisierung schließlich bezeichnet die gemeinsame Verwendung von Server-Ressourcen. Diese befinden sich auf einem individuellen physischen Host oder werden von diesem bereitgestellt.

Es gibt aktuell zwei namhafte Anbieter für virtuelle Server auf dem Markt. Microsoft geht mit seinem Produkt „Hyper-V“ an den Start, während VMware das Konkurrenzprodukt „vSphere“ herausgebracht hat. Mit beiden kann man mehrere Betriebssysteme parallel auf einem Server installieren und betreiben. Diese sind dazu in der Lage, anschließend unabhängig voneinander unterschiedliche Anwendungen auszuführen –  auch gleichzeitig.

ALRO IT hat es sich zum Ziel gemacht, unsere Kunden so individuell wie nur möglich zu beraten, um ihnen maßgeschneiderte Lösungen für ihre Unternehmens-IT ermöglichen zu können.

Wir finden gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch heraus, welche der beiden virtuellen Maschinen sich für Sie am besten eignet.